Notwendig, Statistik, Marketing: Cookie-Kategorien erklärt
Welche Cookies sind notwendig, welche gehören zu Präferenzen, Statistik oder Marketing? Die vier Kategorien im Cookie-Banner mit Beispielen.
Fast jeder Cookie-Banner sortiert Dienste in Kategorien. Das ist nicht nur Ordnung: Besucher sollen gezielt wählen können, etwa Statistik erlauben und Marketing ablehnen. Bewährt haben sich vier Kategorien.
Notwendig
Cookies, ohne die Ihre Website nicht funktioniert. Für sie brauchen Sie keine Einwilligung, deshalb lassen sie sich im Banner nicht abschalten.
Beispiele: Warenkorb, Login-Sitzung, Spracheinstellung beim Bestellprozess, Speicherung der Cookie-Entscheidung, Schutz vor Angriffen und Formular-Spam.
Seien Sie hier streng. „Notwendig für unser Marketing" gibt es nicht. Was nicht unbedingt erforderlich ist, damit der Besucher Ihre Seite nutzen kann, gehört in eine der anderen Kategorien.
Präferenzen
Funktionen, die die Website komfortabler machen, aber nicht zwingend nötig sind.
Beispiele: gemerkte Einstellungen wie Dark Mode, Chat-Widgets, eingebettete Inhalte ohne Werbebezug, extern geladene Schriften.
Statistik
Dienste, die messen, wie Besucher Ihre Website nutzen. Die Daten helfen Ihnen, die Seite zu verbessern.
Beispiele: Google Analytics, Matomo mit Cookies, Hotjar, Microsoft Clarity.
Auch wenn Statistik nur Ihrem eigenen Zweck dient: Speichert das Tool Informationen auf dem Gerät, brauchen Sie eine Einwilligung.
Marketing
Dienste für Werbung, Remarketing und Conversion-Messung, oft mit Datenweitergabe an Werbenetzwerke.
Beispiele: Meta Pixel, Google Ads, TikTok Pixel, LinkedIn Insight Tag, Pinterest Tag, eingebettete YouTube-Videos.
Wie viele Kategorien sind sinnvoll?
Vier Kategorien sind ein guter Kompromiss. Mehr Kategorien machen die Entscheidung für Besucher mühsam, weniger nehmen ihnen die Wahl. Wichtiger als die Anzahl ist, dass jede Kategorie verständlich beschrieben ist und Besucher auf der zweiten Ebene die einzelnen Dienste mit Anbieter, Zweck und Speicherdauer sehen.
Zuordnung in Cookie2Go
Cookie2Go arbeitet mit genau diesen vier Kategorien. Beim Scan und bei der Auswahl aus dem Dienste-Katalog ist jeder Dienst bereits passend eingeordnet. Sie können die Zuordnung jederzeit ändern. Wie Sie mit den Kategorien im Google Tag Manager arbeiten, lesen Sie im Beitrag Google Tag Manager und Cookie-Banner.